Die Künstler

So Young Park - Berlin
Matthias Gálvez - Berlin
Robert Seidel - Leipzig

FUTUREWORLD-UTOPIA, 22. November 2008 - 24. Januar 2009

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E105 zeigt ab dem 22. November 2008 in den eigenen Räumen unter dem Titel „Futureworld-Utopia“ junge Malerei aus Berlin und Leipzig. Mit zumeist grossformatigen Gemälden stellen die Maler Matthias Gálvez und Robert Seidel sowie die Malerin So-Young Park ihre eigenen Visionen einer Welt von Morgen vor.

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So-Young Park, it´s my turn, Öl auf Baumwolle, 110x140cm, 2008

Die aus Korea stammende So Young Park (Meisterschülerin von Daniel Richter/Robert Lucander) pendelt zwischen der asiatischen und europäischen Welt und weiss nach eigenem Bekunden oft nicht mehr, in welcher Zeit sie sich eigentlich bewegt. In ihren fast surrealen Gemälden sind es denn oft auch undefinierbare Teleportationsmaschinen, denen sich die Protagonisten ihrer Bilder gegenübersehen. In ihrer höchst eigenständigen Malart verschmelzt sie an digitale Computersimulationen erinnernde Bilder mit klassischer Malerei. Ihre Gemälde erzählen Geschichten bei denen der Betrachter sich nie ganz sicher sein kann, ob er in einer humorvollen asiatischen Satire oder in einem mythologisch-religiösen Drama des Abendlandes zwischengelandet ist.

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Matthias Gálvez, Die Pfauen und der Rabe, Öl auf Baumwolle, 120x150cm

Die figurativen Bilder von Matthias Gálvez (Meisterschüler von Werner Liebmann, Berlin Weissensee) entführen einen in eine vertraute aber dennoch unvertraute Traumwelt. Idyllische Ansichten eines kleinen Pfauenhauses in Berlin-Wedding mutieren zu Märchen wie aus Tausend-und-einer-Nacht. Oft führt er den Betrachter mit unmerklichen Details in die Realität zurück und lässt seine fast romantisch anmutenden Gemälde als Movie-Stills oder Video-Spiele erscheinen.

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Robert Seidel, Ecke Kreuzstrasse, Mischtechnik auf Baumwolle, 20,5x32cm

Einen ganz anderen Weg geht Robert Seidel , der gerade sein Malereistudium bei Neo Rauch in Leipzig abgeschlossen hat. In akribischer Detailarbeit hat Robert Seidel die Region Leipzig untersucht und eine Art malerische Typologie der Heimatarchitektur angelegt. Aus diesem Fundus kreiert er dann in feinen und zarten Tönen seine eigene Ansicht von Dörfern des Umlandes. Seine in Eitempera gefertigten Gemälde verkörpern den sanft austarierten Ruhepol in einer von Globalisierung angetriebenen Welt.